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10.05.2026    10:15 Uhr

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.
Gesellschaftsdämmerung. Wie sich Gesellschaft verändert – und was Kultur damit zu tun hat
Impuls

Gesellschaftliche Gewissheiten verschieben sich: Diskurse werden lauter, Positionen schärfer – und gleichzeitig bleibt vieles unausgesprochen oder wird nur verkürzt verhandelt. Zwischen Wahrnehmung, Sprache und Realität entsteht ein Spannungsfeld, das Orientierung zunehmend erschwert.
Alice Hasters wirft mit uns einen Blick auf diese (all)gegenwärtige „Dämmerung“:
Was prägt unseren Blick auf Gesellschaft – und was entgeht uns dabei? Welche Rollen spielen öffentliche Debatten, mediale Erzählungen und individuelle Erfahrungen? Und was bedeutet das für Kultur – nicht als abstrakte Größe, sondern als konkreter Ort von Wahrnehmung, Aushandlung und Verantwortung?
Ohne vorschnelle Antworten geht es um eine gemeinsame Standortbestimmung: als Ausgangspunkt für die Frage, wie Kulturinstitutionen sich in einer sich verändernden Gesellschaft verorten – und welche Handlungsspielräume sich daraus ergeben.

Ort

Auditorium A (im EG)

Gesellschaftsdämmerung. Wie sich Gesellschaft verändert – und was Kultur damit zu tun hat

ReferentIn

Alice Hasters, Autorin
Porträt

Alice Hasters ist Autorin und Kulturkritikerin. Sie veröffentlicht 2019 den Longseller „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ (hanserblau). Die großen (Identitäts-)Krisen unserer Gegenwart und Gesellschaft stehen im Fokus ihres im Oktober 2023 erschienenen zweiten Sachbuchs „Identitätskrise“ (hanserblau). Als Redakteurin ist sie bis 2021 für die „Tagesschau“ und „Jetzt mal konkret“ (rbb) tätig, bis 2022 als Host für „Einhundert – Storys mit Alice Hasters“ (Dlf Nova). Mit ihrer Freundin Maxi Häcke produziert und präsentiert sie seit 2016 den Podcast „Feuer&Brot“, in dem die beiden alle zwei Wochen aktuelle Themen aus Popkultur, Politik und Gesellschaft unter die Lupe nehmen.

Ende April 2026 erschien ihr neues Sachbuch „Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten“ bei Ullstein.


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