Top

11.05.2026    11:00–12:00 Uhr

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.
Kultur braucht Struktur - Warum ohne Führung, Organisation und Daten auch KI ihr Potenzial nicht entfaltet.
Partnersession von more dimensions

Künstliche Intelligenz verspricht Entlastung, Effizienz und neue Handlungsspielräume – doch in vielen Kultureinrichtungen scheitert ihr Potenzial nicht an der Technologie, sondern an fehlender Struktur. Ohne klare Führung, durchdachte Organisation und eine verlässliche Datenbasis bleibt KI oberflächlich, fehleranfällig oder wirkungslos. In diesem Vortrag zeigt Tom Moser, CEO der more dimensions GmbH, warum Digitalisierung und KI nur dann echten Mehrwert schaffen, wenn sie strategisch eingebettet sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kultureinrichtungen ihre Prozesse, Daten und Verantwortlichkeiten so aufstellen können, dass aus technologischem Potenzial tatsächlich spürbare Entlastung, bessere Entscheidungen und mehr Wirksamkeit im Alltag entstehen.

Ort

Seminarraum 3 (im 1. OG)

ReferentIn

Tom Moser, CEO, more dimensions
Porträt

Tom Moser ist Mitgründer und Geschäftsführer der more dimensions GmbH – einem der führenden Anbieter für digitales Kulturmanagement im deutschsprachigen Raum. Seit über 25 Jahren begleitet er Kultureinrichtungen bei der digitalen Transformation und entwickelt mit seinem Team maßgeschneiderte Lösungen, die Struktur, Technik und künstlerische Praxis miteinander verbinden.

Was 2000 mit einer individuellen Softwarelösung für das Wiener Konzerthaus begann, ist heute ein modulares Gesamtsystem: Mit evis als cloudbasierter Plattform zur Steuerung nahezu aller Prozesse in Kulturbetrieben – von der künstlerischen Planung über Ressourcenmanagement, Disposition, Kommunikation, Vertragswesen, Dokumentation bis hin zu Analyse, Controlling und CRM. Ergänzt wird die Plattform durch eFusion als zentrales Data Warehouse für die systemübergreifende Datenintegration und evisio als KI-Komponente zur intelligenten Auswertung und Entscheidungsunterstützung.

Zahlreiche renommierte Häuser – darunter der Musikverein Wien, die Philharmonie Luxembourg, die Tonhalle Düsseldorf oder die Wiener Symphoniker – arbeiten mit Lösungen, die auf dieser Vision basieren.

Sein Ziel: Kultureinrichtungen nicht nur effizienter, sondern langfristig zukunftsfähig zu machen – mit datenbasierter Entscheidungsgrundlage, intelligent vernetzter Infrastruktur und einem klaren Fokus auf den tatsächlichen Nutzen für Teams und Publikum.


Zur Übersicht