11.05.2026 13:30–15:00 Uhr
Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.Seit zehn Jahren arbeitet FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. daran, die freie Ensembleszene sichtbarer zu machen und strukturell zu stärken.
Ein Blick zurück ist daher erlaubt, allerdings nur als Ausgangspunkt: Was hat sich in dieser Zeit tatsächlich verändert – und was eben nicht?
Im Gespräch mit Andrea Tober richtet Lena Krause den Blick nach vorn:
Wie entwickeln sich Rollenbilder und Berufswege im Musikleben?
Welche Anforderungen entstehen für Ausbildung und Institutionen?
Und wie lässt sich ein Miteinander denken, das über die bekannten Gegensätze von „frei“ und „fest“ hinausgeht?
Ausgehend von den gesellschaftlichen und strukturellen Perspektiven des Vortags geht es um die Frage, wie sich die Klangkörper-Landschaft insgesamt neu organisiert – zwischen Wettbewerb, Kooperation und dem Versuch, gemeinsame Interessen überhaupt noch zu formulieren.
Ein Gespräch zum 10-jährigen Bestehen von FREO – und über die Frage, was daraus folgen muss.
Und vor allem: Alles Gute!
Lena Krause ist Geschäftsführerin von FREO - Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., der Interessenvertretung der freien Ensembles und Orchester in Deutschland. Ihr Arbeitsfeld ist die freie Musik- und Kulturszene, mit einem Fokus auf den spezifischen förderpolitischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Arbeitsbedingungen selbstständiger Musiker*innen und frei organisierter Klangkörper. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden die sozialpolitischen Rahmenbedingungen freier Künstler*innen und Kulturschaffender.
Darüber hinaus ist sie Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats und wirkt dort in der Strategiekommission mit. Seit 2024 ist sie Mitglied im Beirat der Green Culture Anlaufstelle und seit 2025 Mitglied im Beirat der Künstlersozialkasse. Von 2017 bis 2023 war sie Sprecherin der Allianz der Freien Künste, einem spartenübergreifenden Bündnis aus 20 Bundesverbänden der Freien Kunstszene. Lena Krause lebt in Wolfenbüttel.
Als Musikerin, Musikvermittlerin, Musikpädagogin und Kulturmanagerin bei verschiedenen Kultur- und Bildungsinitiativen und -institutionen stehen vor allem der Wert von, das Wissen über und die Wirkung von Musik und Kultur in der Gesellschaft im Vordergrund. Praktisch umsetzen konnte sie das unter anderem als Leiterin des Education-Programms der Berliner Philharmoniker. Als Professorin für Musikmanagement und Musikvermittlung an der Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin kann sie dies auch an die nachwachsende Musiker*innengeneration vermitteln. Als Prorektorin war vor allem das Thema Digitale Transformation in Lehre und Administration auf der Agenda, seit 2023 ist sie nun Rektorin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ab Oktober 2026 übernimmt sie den Vorsitz der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen.