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19.05.2025    13:30–15:00 Uhr

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.
Zwischen Erwartungshaltung und Ergebnisoffenheit - Förderprogramme als Transformationsmotor

Wie gelingt Wandel in Kulturinstitutionen jenseits kurzfristiger Projektideen?
Cornelia Walter (Kulturstiftung des Bundes / Bureau Ritter) und Michael Reitemeyer (NRW Kulturministerium) stellen mit „Übermorgen“ und „Neue Wege“ zwei Programme vor, die über eine jährliche Projektförderung hinaus die Entwicklung neuer, innovativer Profile sowie strukturellen Wandel anregen und ermöglichen – mit unterschiedlichen Herangehensweisen entsprechend der Zielgruppen der Förderung und der Kulturlandschaft.

Anhand konkreter Praxisbeispiele und Trends aus der aktuellen Antragslage geht es um die Frage:
Welche Impulse gehen von den geförderten Einrichtungen aus? Was können andere Einrichtungen für ihre eigenen Strategien, Veränderungsvorhaben und kulturellen Aufträge von morgen mitnehmen?

Ein gemeinsamer Blick auf Fördersysteme als Möglichkeitsräume – und auf das, was wir als Branche daraus machen.

Ort

Seminarraum 1 (im 1. OG)

Zwischen Erwartungshaltung und Ergebnisoffenheit - Förderprogramme als Transformationsmotor

ReferentInnen

Dr. Michael Reitemeyer, Abteilungsleiter Kultur, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Porträt

Seit Mai 2024 Leiter der Kulturabteilung im Ministerium für Kultur- und Wissenschaft, davor fast vier Jahre Gruppen- und Referatsleitung mit den Schwerpunkten Kulturelle Bildung, Grundsatzfragen, Landesgesetzgebung Kultur.
Von 2010 bis 2020 Leitung des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen, einer der großen Heimvolkshochschulen in Niedersachsen und Katholisch-Soziale Akademie des Bistums Osnabrück, mit den Schwerpunkten Lehrkräftefortbildung und politische Jugendbildung.
Zuvor neun Jahre lang unterschiedliche Aufgaben in Landtag, Umweltministerium und Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Forschung.
Studium der katholischen Theologie und Bibelwissenschaften in Paderborn, Rom und Münster.

Cornelia Walter, Programmleiterin „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“,  Bureau Ritter / Kulturstiftung des Bundes
Porträt

Cornelia Walter leitet seit Januar 2025 das Programm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ in einer Kooperation zwischen Bureau Ritter und der Kulturstiftung des Bundes. Sie studierte Germanistik und Anglistik in München und arbeitete von 1997 bis 2004 in wechselnden Funktionen im Kulturforum riesa efau in Dresden. Von 2004 bis 2011 war sie Chefredakteurin und Mitherausgeberin des monatlich erscheinenden Dresdner Kulturmagazins. Sie koordinierte sie das Kultur Quartier Dresden, einen Zusammenschluss der großen Dresdner Kulturinstitutionen, und koordinierte das Festivals »Politik im Freien Theater 2012« der Bundeszentrale für politische Bildung. Von 2012 bis 2016 war sie Referentin für Darstellende Kunst und Literatur im Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden. 2016 wechselte sie als persönliche Referentin des Generalintendanten und Künstlerische Projektleiterin an das Düsseldorfer Schauspielhaus und war dort zuletzt Mitglied der künstlerischen Leitung. Bis 2024 baute sie am Theater den Veranstaltungsbereich auf und etablierte in Kooperation mit vielen lokalen Initiativen das Offene Foyer. Im Rahmen zahlreicher Projekte beschäftigte sie sich mit Transformationsthemen wie Diversitätsentwicklung, Inklusion und Nachhaltigkeit.


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